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| Strom im Wohnwagen |
| Eingetragen von: |
Claus Wessel |
| Datum: |
14.11.2007 07.17 |
Wie muss die Stromversorgung aus dem öffentlichen Netz für Campingfahrzeuge beschaffen sein ?
Der elektrische Strom aus dem öffentlichen Versorgungsnetz spielt als Energieform für Campingfahrzeuge eine nicht unbedeutende Rolle und wird von fast jedem genutzt. Unser Gelände verfügt über eine fachmännisch verlegte Elektroanlage. Wie vorgeschrieben ist jede Anschlussdose über einen 16 A Sicherungsautomaten abgesichert, außerdem ist für jeweils maximal 6 Anschlüsse ein Fehlerstromschutzschalter (FI Schalter) vorgesehen. Mit diesem FI -Schalter wird genau überwacht ob der Strom, der in einen Verbraucher (z.B. Wohnwagen) hineinfließt auch wieder herauskommt. Ist die Differenz größer als 30 mA, dann wird abgeschaltet und das in sehr kurzer Zeit (10 msek). Also bis zur Steckdose (Zapfstelle), die maximal 20 m vom Wohnwagen entfernt sein darf, ist der Betreiber der Elektroanlage (bei uns der Vorstand) verantwortlich, der in regelmäßigem Abstand, evtl. jeweils zu Saisonbeginn) die Sicherheit der Anlage von einer Fachkraft prüfen läßt.
Die Campingfahrzeuge wurden von Fachleuten hergestellt, man kann also voraussetzen, dass sie in Ordnung sind eine regelmäßige Prüfung ist nicht vorgeschrieben. Basteleien an der elektrischen Ausrüstung im Campingfahrzeug können unter Umständen tödlich sein. Um den Strom in die Campingfahrzeuge zu bekommen müssen diese über eine Leitung mit der Zapfstelle verbunden werden.
Zu dieser Leitung ist nun etwas zu sagen (antworten wird sie nicht). Sie darf maximal 25 m lang sein, wenn sie kürzer als 20 m ist, darf sie nicht als Verlängerungsleitung verwendet werden. Die Anschlußleitung muss ein flexibles Gummikabel der Type H07RN F3G 2,5 nach VDE 282, Teil 810 sein; also ein dreiadriges flexibles Gummikabel mit einem Cu Querschnitt von 3 x 2,5 mm². Die Steckverbinder müssen der Din 59462 Teil 1 und Teil 2 entsprechen (das sind die dicken blauen Dinger). Diese Steckverbinder müssen fachmännisch an das Kabel angeschlossen sein und dann kann die Sache mit dem Strom im Wohnwagen losgehen.
Anlass für diese Zeilen ist die Tatsache, dass einige Campingfahrzeuge nicht über eine entsprechende Verbindungsleitung verfügen. Es gibt zwischenzeitlich schon Campingplätze, bei denen man nur dann Strom aus dem Netz entnehmen darf, wenn vorschriftsmäßige Anschlussleitungen vorhanden sind.
Wer sich noch genauer informieren möchte, kann zur Landesgewerbeanstalt (Tillystr 2) gehen und dort in die entsprechende Vorschrift hineinschauen (VDE 0100 Teil721); das kostet dann 10 . Wer zu dem Thema noch mehr wissen möchte, der kann mich gern ansprechen.
Claus Wessel
Einen Elektrounfall können wir auf unserem Gelände nicht gebrauchen !
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| Was geht da im Winter ? |
| Eingetragen von: |
Claus Wessel |
| Datum: |
14.11.2007 07.07 |
SFN -
Der lange Winter.
Vor einigen Jahrzehnten war im Winter auf unserem Gelände absolut nichts los. Das änderte, sobald die ersten Wohnwägen auftauchten und somit die Saison etwas verlängert wurde. Außerhalb des Geländes gab es natürlich auch Aktivitäten, es wurde Hallensport betrieben Volleyball und Gymnastik, nicht zu vergessen die Saunaabende in der Hadermühle. Man träumte immer wieder einmal von einem Haus mit einer bewirtschafteten Kantine, einer Sauna, einem kleinen Versammlungsraumund einem beheizbaren Schwimmbad. Der Traum wurde wahr und ist nun für uns schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Die Sauna wird an den Wochenenden gut besucht; von vielen Saunabesuchern wird ann auch das Angebot der Küche gern angenommen. Man kann den Versammlungsraum, der fast schon als Saal zu bezeichnen ist für Sportarten wie z.B. Tanzen und Tischtennis nutzen, ja sogar Feste kann man in ihm feiern; er ist so schön geworden, dass schon manche private Feier darin stattfand. Er dient im Winter auch als Treffpunkt für Mitglieder, die sich viel zu erzählen haben bei Kaffee und Kuchen, bei einem Bier und einem Wurstbrot. Unsere neuen Wirtsleute Mirsada und Alfonso haben die Küche sofort nach ihrer Tätigkeitsaufnahme als Geländewart eröffnet, am 04.11. standen drei Mittagsgerichte zur Wahl; nun fehlt es noch an der entsprechenden Werbung. Es muss also nicht sein, dass jemand daheim vor der Glotze die Zeit erschlägt und auf den Sommer wartet; er kann ins Geländehaus kommen und dort dann jemanden treffen - einige sind bestimmt da. Man kann sich natürlich auch per Telefon unterhalten, aber wie das dann mit einer Konferenzschaltung geht - ich weiß es auch nicht. Kaffee und Kuchen muss man selbst auf die Beine stellen - was zweifellos möglich ist. Aber die Atmosphäre - die fehlt.
Liebe Sonnenfreunde erinnern Sie sich bitte einmal an die schöne Kantine, wenn Sie daheim mal nicht wissen was sie anstellen sollen. Nun die Gespräche, die da dann geführt werden gehen über die ganze Bandbreite von Kochtopf bis zur hohen Politik, von der letzten Sportrunde bis zum Fernsehprogramm - na ja und so weiter. Auch so mancher von uns der vom Schicksal geschlagen allein ist, kann sich doch etwas Abwechslung verschaffen und damit die langen Winterwochen kurzweiliger gestalten. Der Verein ist nicht nur eine Sommerangelegenheit, sondern eben auch im Winter eine gute gesellschaftliche Anlaufstelle.
Also wenn man sich die Zeit mal vertreiben möchte, einfach mal ins Vereinsheim gehen. Sie werden überrascht sein, dass es auch im Winter auf dem Gelände immer etwas los ist - sei es auch nur ein Ratsch.
C.W.
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